Heilpraktiker, München, Christine Fleckenstein

 

Gerade in der Schmerztherapie bestätigt sich, dass ein multimodaler Ansatz, bei dem verschiedene Ebenen mit einbezogen werden, am erfolgversprechendsten ist. Meine Erfahrung mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden kommt meinen Patienten hier zugute. Je nach Erfordernis und in Absprache mit Ihnen können die folgenden Therapien individuell kombiniert werden:

Manuelle Therapie

Sie ist in meiner Praxis die wichtigste Säule der Schmerztherapie, liegen doch fast immer akut oder chronisch verkürzte Muskeln als Ursache zugrunde.

~ Golgi-Punkt-Schmerztherapie: Sie gilt als Revolution im Bereich der manuellen Schmerztherapie. In vielen Fällen kommt es bereits nach der ersten Behandlung zu einer deutlichen Besserung, unabhängig davon, wie lange der Schmerz schon besteht und ob bereits Abnutzungen und Verschleißerscheinungen vorliegen. In den Sehnen eines jeden Muskels befinden sich die sogenannten Golgi-Rezeptoren, die permanent den Spannungszustand der Muskulatur messen, und diesen ans zentrale Nervensystem weiterleiten. Übt der Therapeut einen starken, gezielten Druckreiz auf diesen Punkt aus, kommt es reflektorisch unmittelbar zur Entspannung des betreffenden Muskels, und gleichzeitig zu einer Aktivierung seines Gegenspielers. Die Muskeldysbalance löst sich spontan auf.
~ Bowen-Therapie: Dies ist eine sehr erfolgreiche ganzheitliche Therapie aus Australien. Mit den sogenannten Bowen-Moves werden Schlüsselstellen des Körpers sanft stimuliert, um Funktionsstörungen der Muskeln und Faszien aufzulösen. Verkrampfungen, Muskelhartspann und Fehlstellungen der Gelenke lassen sich regulieren. Zudem bewirkt die entspannende Behandlung eine tiefgreifende Umstimmung des Nervensystems. (www.bowentherapie.de)
~ Energetisch Strukturelle Balance (ESB): Mit sanften Griffen am Bindegewebe und den Gelenken können Fehlstellungen behoben, und Verklebungen der Faszien gelöst werden.
~ Akupressur: Das Drücken, Reiben oder Klopfen bestimmter Akupunkturpunkte aus der Traditionellen Chinesischen Medizin kann Fülle- bzw. Leerezustände im schmerzhaften Areal ausgleichen, sowie die Durchblutung und den Energiefluss verbessern. Es können Punkte im Schmerzgebiet ebenso zum Einsatz kommen, wie weit entfernte Punkte, die über das Meridiansystem einen Bezug zum erkrankten Bereich haben.

Energetische Therapie

~ Akupunktur: In der Schmerztherapie beschränke ich mich in der Regel auf die Nadelung des Ohrs und einiger weniger Fernpunkte an den Händen und Füßen. Die Ohrakupunktur kennt sehr effektive Schmerz beeinflussende und muskelentspannende Punkte. Zudem hat sie eine psychisch harmonisierende Wirkung. Die Fernpunkte an Unterarm/Hand bzw. Unterschenkel/Fuß können Energieblockaden im Meridianverlauf lösen.

Naturheilkundliche Therapie

~ Schröpfen/Schröpfmassage: Durch das Aufsetzen von Schröpfköpfen auf schmerzhafte Bereiche des Körpers oder bestimmte Reflexzonen wird ein Unterdruck erzeugt, wodurch es zu einer verstärkten Durchblutung, Entspannung und Lymphdrainage kommt. Bindegewebe und Muskulatur werden nachhaltig gelockert und regeneriert.
~ Baunscheidtieren: Das Baunscheidtieren gehört zu den traditionellen ausleitenden Therapieverfahren. Mithilfe eines Nadelrollers wird die Haut oberflächlich angepiekst und mit einem hautreizenden Öl eingerieben. Dadurch kommt es zu einer Pustelbildung, die ein bis zwei Tage anhalten kann. Entzündungsstoffe, Säuren und "Schlacken" werden dadurch ausgeleitet. In der Erfahrungsheilkunde hat sich die Anwendung bei Rheuma, Gicht, chronischen Entzündungen und Muskelschmerzen bewährt.
~ Wickel und Auflagen: Klingt heutzutage etwas altmodisch, ist aber noch genauso effektiv wie zu Großmutters Zeiten: Quark- und Kohlwickel, Salben und Tinkturen als Auflage, oder Basenumschläge unterstützen die Heilung von geschwollenen und entzündeten Gelenken oft auf erstaunliche Weise.

Ernährungstherapie

~ Säure-Basen-Balance: Ich kläre Sie über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Schmerzen auf, insbesondere über die Notwendigkeit einer basenüberschüssigen Ernährung zur Wiedererlangung der Gesundheit. Sie erhalten ein umfassendes Infoblatt mit allem Wissenswerten zum Thema.
~ Orthomolekulare Medizin: Schmerzen, Verkrampfungen und Bewegungseinschränkungen sind oft auch ein Indikator, dass der Körper Mangel an bestimmten Vitalstoffen leidet. Führt man die entsprechenden Stoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Enzyme) in reiner und optimal dosierter Form zu, kann das die Heilung unterstützen.

Psychosomatische Therapie

~ wingwave-Coaching: Diese Methode nutzt die bilaterale Hemisphärenstimulation, um emotionale und geistige Blockaden aufzulösen. Das heißt, durch bewusst herbeigeführte schnelle Augenbewegungen, die auch in der nächtlichen Traumschlafphase vorkommen, können stressbeladene Faktoren und Erlebnisse aus der Gegenwart und Vergangenheit be- und verarbeitet werden. Man bekommt eine respektvollere Haltung sich selbst gegenüber und lernt, mit Druck besser umzugehen. Spezifische Glaubenssätze, die bei Schmerzpatienten häufig vorkommen, wie z.B. "Ich bin nicht gut genug", "Ich muss perfekt sein", "Ich kann das nicht", "Keiner liebt mich" u.ä. können einem positiven Selbstbild weichen. (www.wingwave.de)
~ Emotional Freedom Techniques: Durch das Klopfen bestimmter Meridianpunkte lassen sich oft innerhalb von wenigen Minuten Schmerzen positiv beeinflussen, Stress reduzieren und Ängste abbauen. Die Methode wurde von Gary Craig in erster Linie als Methode zur Selbsthilfe entwickelt, die jeder schnell lernen und anwenden kann. Ich zeige Ihnen im Rahmen der Behandlung gern eine einfache Kurzform. Zur Vertiefung biete ich in der Praxis regelmäßig einen kleinen Selbstanwender-Kurs für meine Patienten und Interessierte an. Hier haben Sie Gelegenheit, in einer kleinen Gruppe zu üben und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zu lernen.

Ablauf der Schmerztherapie

In der Regel werden durchschnittlich fünf Sitzungen im wöchentlichen Rhythmus eingeplant, um einen nachhaltigen Erfolg erreichen zu können. Sollte bereits früher eine Heilung oder Linderung eintreten - umso besser! Die meisten Patienten erfahren bereits nach der ersten Sitzung eine deutliche Schmerzreduktion und freiere Beweglichkeit. Für den Ersttermin sollten Sie 75 Minuten einplanen, die folgenden Behandlungen dauern eine Stunde. Basis ist immer die manuelle Therapie mit der Golgi-Punkt-Schmerztherapie und der Bowentherapie, oft kombiniert mit der Schröpfmassage. Je nach Erfordernis fließen andere Behandlungen mit ein (siehe oben). Sollte eine medikamentöse Begleittherapie nötig sein (z.B. zur Entsäuerung, Darmsanierung oder Vitalstoffauffüllung) kann diese über einen Zeitraum von sechs Wochen bis vier Monaten selbstständig zu Hause durchgeführt werden.

Die ganzheitliche Schmerztherapie eignet sich für aktive (Leistungs-)Sportler ebenso wie für gestresste Büroarbeiter, Kinder mit Haltungsproblemen oder ältere Menschen, die bereits unter Abnutzungserscheinungen leiden.

 

Christine Fleckenstein - Heilpraktikerin | Rheinstraße 7 | 80803 München | Tel. +49 (0)89/92306952
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